Wenn das Zocken keinen Spaß mehr macht.

Videowettbewerb für Schülerinnen und Schüler von Berufskollegs 2018/2019

Fotogalerie der Preisverleihung »

Gewinner*innen der Jurypreise

1. Preis (1.500 €)

Auf ins Casino

Berufskolleg: Berufskolleg Stadtmitte Standort Kluse, Mülheim
Klasse: HTC-O-01
<b>Auf ins Casino</b>


2. Preis (1.000 €)

Spielsucht

Berufskolleg: Hans-Böckler-Berufskolleg, Marl
Klasse: M-GTAO
<b>Spielsucht</b>


3. Preis (500 €)

Glücksspiel, lass es!

Berufskolleg: Rudolf-Rempel Berufskolleg, Bielefeld
Klasse: HA17A
<b>Glücksspiel, lass es!</b>


4. Preis (250 €)

Mixed Reality

Berufskolleg: Lüttfeld Berufskolleg, Lemgo
Klasse: HGB17a
<b>Mixed Reality</b>


4. Preis (250 €)

Glücksspiel kommt vor dem Fall

Berufskolleg: Erich-Gutenberg-Berufskolleg, Bünde
Klasse: HY 602
<b>Glücksspiel kommt vor dem Fall</b>

Gewinner*innen der Publikumspreise

1. Preis (1.200 €)

Glücksspiel, lass es!

Berufskolleg: Rudolf-Rempel Berufskolleg, Bielefeld
Klasse: HA17A
<b>Glücksspiel, lass es!</b>


1. Preis (1.200 €)

Glücksspiel kommt vor dem Fall

Berufskolleg: Erich-Gutenberg-Berufskolleg, Bünde
Klasse: HY 602
<b>Glücksspiel kommt vor dem Fall</b>


2. Preis (800 €)

Pokerwerbung

Berufskolleg: Berufskolleg Stadtmitte Standort Kluse, Mülheim
Klasse: IAC-M-01
<b>Pokerwerbung</b>


3. Preis (500 €)

Die Sucht nach Glücksspielen

Berufskolleg: Joseph-DuMont-Berufskolleg, Köln
Klasse: HH12A
<b>Die Sucht nach Glücksspielen</b>


4. Preis (200 €)

Auf ins Casino

Berufskolleg: Berufskolleg Stadtmitte Standort Kluse, Mülheim
Klasse: HTC-O-01
<b>Auf ins Casino</b>


4. Preis (200 €)

Ausgespielt

Berufskolleg: Lüttfeld Berufskolleg, Lemgo
Klasse: HGB3A
<b>Ausgespielt</b>


4. Preis (200 €)

Blind vor Sucht

Berufskolleg: Dietrich-Bonhoeffer-Berufskolleg, Detmold
Klasse: HH 1f
<b>Blind vor Sucht</b>


4. Preis (200 €)

Filmprojekt Glücksspiel der Klasse WG 13

Berufskolleg: Kaufm. Schulen Tecklenburger Land des Kreises Steinfurt, Ibbenbüren
<b>Film-Projekt Glücksspielsucht der Klasse WG13 aus Ibbenbüren</b>


Alle Einreichungen finden Sie hier »

Wie läuft der Wettbewerb ab?

Einsendeschluss 08.02.2019
Freischaltung der Videoclips und Beginn der Votingphase für die Publikumspreise 15.2.2019
Bekanntgabe der Gewinnerinnen und Gewinner 03.06.2019
Siegerehrung & Preisverleihung 05.07.2019 in Düsseldorf

Das Wettbewerbsthema

Glücksspiele, wie sie etwa in Spielhallen und Sportwettcafés angeboten werden, findet man zuhauf in der Stadt. Auch im Internet tummeln sich Onlinecasinos und Wettportale. Überall lockt der scheinbar schnelle Gewinn. Die Versuchung ist groß, doch auch das Risiko, die Kontrolle zu verlieren, ist hoch. Viele zocken, weil sie Spaß haben wollen, Unterhaltung und Spannung suchen, sich vom Stress mit Eltern oder Schule ablenken wollen oder heiß auf den Gewinn sind.

Wann wird eigentlich aus Spaß Ernst? Wie seht ihr das?

Dreht ein kurzes Video und zeigt, dass Glücksspielen mit Risiken verbunden sein kann. Euer Video gegen Glücksspielsucht soll sich mit einer klaren Botschaft an Gleichaltrige richten. Ob mit Humor, ironisch oder eher ernsthaft: Wie ihr eure Botschaft rüberbringt, bleibt eurer Kreativität überlassen.

Ihr könnt dabei alle Mittel wählen, die euch gefallen: Interviews, Musik, freie Spielszenen mit längerer Handlung oder kleine Videoclips, die das Thema auf den Punkt bringen. Der Beitrag darf aber nicht länger als 5 Minuten sein.

Euer Video sollte Menschen zum Nachdenken bewegen. Je kreativer, unterhaltsamer und klarer die Botschaft des Clips, desto besser!

Publikumsvoting

Das Publikumsvoting ist beendet. Es kann nicht mehr abgestimmt werden.

Preise

Es gibt zwei Preiskategorien:

Jurypreise

Hier bewerten Expertinnen und Experten aus Prävention, Verwaltung, Wissenschaft sowie künstlerischer Gestaltung die kreativsten und aussagekräftigsten Clips.

Publikumspreise

Es gewinnen die Clips, die die meisten Stimmen erhalten. Das heißt: Jeder „Klick“ zählt. Die Publikumspreise werden von der HEIMAT Krankenkasse gesponsert.

Achtung: Sehr gute Clips können in beiden Kategorien gewinnen!

Jurypreise:
1. Preis 1.500 Euro
2. Preis 1.000 Euro
3. Preis 500 Euro
4. Preis 300 Euro
5. Preis 200 Euro

Publikumspreise:
1. Preis 1.500 Euro
2. Preis 1.000 Euro
3. Preis 500 Euro
4. Preis 300 Euro
5. Preis 200 Euro

Bekanntgabe der Gewinnerinnen und Gewinner
Die Gewinnerinnen und Gewinner der Jury- und Publikumspreise werden am 3.6.2019 auf der Internetseite www.gluexxit.de bekanntgegeben.

Preisverleihung

Du kennst jemanden, der zu viel zockt, und möchtest ihm helfen? Oder du hast vielleicht selbst ein Problem damit und möchtest damit aufhören? Es gibt Wege, sich Unterstützung zu holen.

Schreib an unsere Onlineberatung:

Oder ruf unsere Infoline an:
deutschsprachig 0800 0 77 66 11
türkischsprachig 0800 32 64 763

Hier findest du Adressen von spezialisierten Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Kliniken:
www.gluecksspielsucht-nrw.de

Die Mitglieder der Jury

Prof. Dipl. Designer Jochen Dickel

Fachhochschule des Mittelstands, Bielefeld
www.fh-mittelstand.de

Jochen Dickel studierte Kommunikationsdesign in Hannover und hat nach seinem Studium zunächst als Artdirector und Konzeptioner an der Entwicklung Interaktiver Onlinemedien und Bewegtbildanwendungen für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber gearbeitet. Seit 2008 lehrt und forscht er an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld mit den Schwerpunkten Userexperience-, Userinterfacedesign, Mobile Web, Ausstellungs- und Eventdesign sowie Virtual/Augmented Reality. Er entwickelt und leitet die Studiengänge Kommunikationsdesign, Medienkreation und -produktion sowie Virtual und Augmented Reality Management. Er betreute u. a. Projekte mit Studierenden zur Glücksspielsuchtprävention mittels mobiler Apps.

Christine Finger

filmzeit medien, Bielefeld
www.filmzeit.info

Christine Finger, geb. 1966, ist geschäftsführende Gesellschafterin der Agentur filmzeit medien GmbH in Bielefeld. Sie ist seit 20 Jahren in der Presse- und Medienarbeit tätig: als Projektleiterin, Filmautorin, Texterin und Onlineredakteurin. Außerdem war sie Öffentlichkeits- und Pressereferentin für verschiedene Kampagnen und Projekte. 13 Jahre lang hat sie als Freie Fernseh- und Hörfunkjournalistin für den WDR in Bielefeld gearbeitet.

Sie ist Preisträgerin des intermedia-globe 2014 in Gold in der Kategorie „Professional Education“ für ein Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Thema Organspende.

Christine Finger hat mehrere Filme mit glücksspielsüchtigen Menschen, trockenen Alkoholikerinnen und Konsumentnnen anderer Drogen gemacht. Ihre Überzeugung: Bewegte Bilder sind ein starkes Medium – sie können helfen und Abhängigen das Gefühl geben, nicht allein zu sein.

Dipl. Päd. Dr. Hans-Jürgen Hallmann

ginko Stiftung für Prävention
Mülheim/Ruhr
www.ginko-stiftung.de

Dr. Hans-Jürgen Hallmann, Dipl.-Pädagoge, hat nach seinem Studium zunächst als Berater in einer Drogenberatungsstelle gearbeitet und ist dann später in den Bereich der Suchtvorbeugung gewechselt.

Zu dem damit verbundenen Aufgabengebiet gehörte die Beratung von Jugendlichen und deren Bezugspersonen, die Durchführung von Projekten und die Entwicklung von Materialien zur Suchtvorbeugung, ferner die Lehrtätigkeit in der Lehreraus- und -fortbildung. Dr. Hallmann ist heute Vorstand der Ginko-Stiftung für Prävention und Koordinator der Suchtprävention in Nordrhein-Westfalen. Derzeitiger Schwerpunkte seiner Tätigkeit auf dem Gebiet der Suchtprävention sind die Entwicklung und Umsetzung neuer Methoden und Projekte sowie Qualitätssicherung und Vernetzung.

Dipl. Psych. Dr. Tobias Hayer

Universität Bremen, Institut für Psychologie und Kognitionsforschung
www.tobha.de

Tobias Hayer, geb. 1974 in Bremen, hat Psychologie studiert und arbeitet seit 2001 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Psychologie und Kognitionsforschung der Universität Bremen. Seine Forschungsinteressen beziehen sich im Kern auf die verschiedenartigen Aspekte von Glücksspielen im Allgemeinen und das Phänomen der Glücksspielsucht im Besonderen. Das Thema seiner Doktorarbeit lautet „Jugendliche und glücksspielbezogene Probleme“. Tobias Hayer ist bekennender Fan von Werder Bremen.

Rita Lauck

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen
www.mags.nrw.de

Rita Lauck ist stellvertretende Referatsleiterin des Referats AIDS, Sucht und Drogen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Düsseldorf. Seit 2000 unterstützt sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Weiterentwicklung der Prävention und Hilfen für suchtgefährdete und suchtkranke Menschen. Dabei bildet die Prävention der Glücksspielsucht einen besonderen Schwerpunkt.

Montez

Rapper
www.facebook.com/Montezmsik
www.instagram.com/montezmsik

Montez, der mit richtigem Namen Luca Montesinos heißt und aus Bielefeld kommt, fing mit 13 Jahren an zu rappen. 2011 gewann er den „Newcomer des Jahres“-Contest von hiphop.de und der Zeitschrift Juice (Jurymitglieder u. a. Sido, Kool Savas, K.I.Z.). Bisher sind von ihm drei Soloalben erschienen. Er war auf Konzerttouren in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In seinen Songs setzt er sich mit tiefgehenden Themen auseinander, u. a. auch mit Suchtthemen. Mit Einnahmen aus dem Stück „Ein Lächeln zurück“ fördert er soziale Projekte.

Infos für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Jugendliche nehmen durchschnittlich bereits im Alter von 13 Jahren zum ersten Mal an Glücksspielen teil. Dabei haben Jungen ein höheres Risiko für die Entwicklung eines problematischen Glücksspielverhaltens als Mädchen. Auch Jugendliche mit Migrationshintergrund und unzureichender gesellschaftlicher Integration sind besonders gefährdet.

Die meist genutzten Glücksspiele in dieser Altersgruppe sind Kartenspiele, Rubbellose, Geldspielautomaten, Sportwetten, Würfelspiele und zunehmend auch Glücksspielangebote im Internet.

Die häufigsten Anreize für die Glücksspielteilnahme sind: Hoffnung auf Geldgewinne, Neugier, Nachahmung des Verhaltens Gleichaltriger, Glücksspielwerbung und vor allem glücksspielende Familienmitglieder.

Dies sind einige Ergebnisse der Studie „Konsum von Glücksspielen bei Kindern und Jugendlichen in NRW“ (2014).

Wer veranstaltet den Wettbewerb?
Veranstalterin ist die Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW. Der Wettbewerb ist Teil des NRW-weiten Präventionsprojekts Glüxxit – Wer nicht zockt gewinnt!

Welches Ziel verfolgt der Wettbewerb?

Der Wettbewerb soll Berufsschülerinnen und -schüler für die Risiken und Gefahren sensibilisieren, die von der Teilnahme an Glücksspielen für junge Menschen ausgehen.

Der Videowettbewerb lässt sich beispielsweise in den Fächern Politik / Gesellschaftslehre, katholische und evangelische Religionslehre, in Bildungsgängen des Fachbereichs Gestaltung (berufsbezogener Lernbereich) bzw. in Projektwochen aufgreifen. Material und Hintergrundinformationen zum Thema Glücksspielsucht befinden sich auf www.gluexxit.de/material-datenbank/ und www.gluecksspielsucht-nrw.de.

Hilfeangebote

Du kennst jemanden, der zu viel zockt, und möchtest ihm helfen? Oder du hast vielleicht selbst ein Problem damit und möchtest damit aufhören? Es gibt Wege, sich Unterstützung zu holen.

Schreib an unsere Onlineberatung:

Oder ruf unsere Infoline an:
deutschsprachig 0800 0 77 66 11
türkischsprachig 0800 32 64 763

Hier findest du Adressen von spezialisierten Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Kliniken:
www.gluecksspielsucht-nrw.de