Wenn das Zocken keinen Spaß mehr macht.

Plakatwettbewerb für Schülerinnen und Schüler von Berufskollegs 2020/2021

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Wie läuft der Wettbewerb ab?

Start und Beginn der Einreichung 15.09.2020
Einsendeschluss 12.03.2021
Veröffentlichung der Beiträge 15.03.2021
Publikumsvoting 15.03.2021 – 01.04.2021
Bekanntgabe der Gewinnerinnen und Gewinner 19.04.2021
Siegerehrung & Preisverleihung 25.06.2021 in Köln

Das Wettbewerbsthema

Plakatwettbewerb – Wenn das Zocken keinen Spaß mehr macht!

Glücksspiele, wie sie etwa in Spielhallen und Sportwettcafés angeboten werden, findet man zuhauf in der Stadt. Auch im Internet tummeln sich Onlinecasinos und Wettportale. Überall lockt der scheinbar schnelle Gewinn. Die Versuchung ist groß – doch auch das Risiko, die Kontrolle zu verlieren, ist hoch. Viele zocken, weil sie Spaß haben wollen, Unterhaltung und Spannung suchen, sich vom Stress mit Eltern oder Schule ablenken wollen oder heiß auf den Gewinn sind. Einige verlieren aber die Kontrolle über ihr Glücksspielverhalten und können nur schwer oder gar nicht aufhören. Sie finden unter anderem Hilfe bei der Onlineberatung Glücksspielsucht NRW.

Welche Botschaften erleichtern es jungen Betroffenen, sich Hilfe zu suchen? Was würde euch ansprechen?

Entwerft ein Plakat, das vor allem junge Menschen anspricht und sie ermutigt, sich Unterstützung zu suchen.

Je kreativer, unterhaltsamer und klarer die Botschaft des Plakats, desto besser!

Infos für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Jugendliche nehmen durchschnittlich bereits im Alter von 13 Jahren zum ersten Mal an Glücksspielen teil. Jungen haben dabei ein höheres Risiko als Mädchen, ein problematisches Glücksspielverhalten zu entwickeln. Auch Jugendliche mit Migrationshintergrund und unzureichender gesellschaftlicher Integration sind besonders gefährdet.

Die meistgenutzten Glücksspiele in dieser Altersgruppe sind Kartenspiele, Rubbellose, Geldspielautomaten, Sportwetten, Würfelspiele und zunehmend auch Glücksspielangebote im Internet.

Die häufigsten Anreize für die Glücksspielteilnahme sind: Hoffnung auf Geldgewinne, Neugier, Nachahmung des Verhaltens Gleichaltriger, Glücksspielwerbung und vor allem glücksspielende Familienmitglieder – dies sind einige Ergebnisse der Studie „Konsum von Glücksspielen bei Kindern und Jugendlichen in NRW“ (2014).

Wer veranstaltet den Wettbewerb?


Veranstalterin ist die Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW. Der Wettbewerb ist Teil des NRW-weiten Präventionsprojekts Glüxxit – Wer nicht zockt gewinnt!

Welches Ziel verfolgt der Wettbewerb?

Der Wettbewerb soll Berufsschülerinnen und -schüler für die Risiken und Gefahren sensibilisieren, die von der Teilnahme an Glücksspielen für junge Menschen ausgehen. Der Plakatwettbewerb lässt sich beispielsweise in den Fächern Politik / Gesellschaftslehre, katholische und evangelische Religionslehre, in Bildungsgängen des Fachbereichs Gestaltung (berufsbezogener Lernbereich) bzw. in Projektwochen aufgreifen. Material und Hintergrundinformationen zum Thema Glücksspielsucht befinden sich auf www.gluexxit.de/material-datenbank/ und www.gluecksspielsucht-nrw.de.

Teilnahmebedingungen

Zielgruppe

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler von Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen als Klassenverband oder als SV-Team. Pro Klasse bzw. pro SV-Team kann ein Plakat eingereicht werden. Der Gewinn geht an die gesamte Klasse bzw. das gesamte SV-Team.

Bitte bedenkt: Voraussetzung für die Zulassung eures Plakats zum Wettbewerb ist die Teilnahme am Publikumsvoting. Erst nach Abgabe des Bewertungsbogens wird das Plakat für die Jurybewertung freigegeben.

Umsetzung und Ausführung

Die Aufgabe lautet: Stellt euch vor, ihr seid Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Werbeagentur, die sich an einer Ausschreibung zur Entwicklung eines Plakats für die Bewerbung der Onlineberatung Glücksspielsucht NRW www.gluecksspielsucht-nrw.de/onlineberatung beteiligt. Auftraggeberin ist die Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW. Die Plakate sollen auf Plakatwänden in verschiedenen Städten platziert werden.

Entwerft ein Großflächenplakat - es soll vor allem junge Menschen ansprechen und diese ermutigen, sich von der Onlineberatung Glücksspielsucht NRW www.gluecksspielsucht-nrw.de/onlineberatung unterstützen zu lassen.

Je kreativer, unterhaltsamer und klarer die Botschaft des Plakats, desto besser!

Euer Plakat muss eindeutig als Werbung für die Onlineberatung Glücksspielsucht NRW erkennbar sein.

Tipp!
Hintergrundinformationen zum Thema Glücksspielsucht findet ihr u. a. in unserer Datenbank oder auf www.gluecksspielsucht-nrw.de.

Achtung, Datenschutz!
Verwendet ihr Fotos, bedenkt bitte, dass nur Personen abgebildet werden dürfen, die ausdrücklich damit einverstanden sind! Wichtig ist auch: Der Beitrag darf keine Rechte Dritter verletzen. Die Einsenderin / der Einsender ist für die Einhaltung verantwortlich.

Technische Voraussetzungen
Dateiformat: JPG oder PNG, maximal 2.000 x 1.382 Pixel
Auflösung: Entwurf in 72 dpi (späterer Druck in 300 dpi)

Die Idee zählt!
Falls euer Plakat technisch noch nicht ganz passt, macht ein Grafiker bzw. eine Grafikerin es druckfähig. Hinzugefügt werden noch die Logos des Gesundheitsministeriums NRW, des Projekts Glüxxit und das Logo eurer Schule.

Tipps zur Gestaltung:
Reduziert die Botschaft auf das Wesentliche! Im Schnitt schaut man ein Plakat nur einige Sekunden an. Eure Botschaft muss also sofort wirken – sonst wirkt sie gar nicht.
Um aufzufallen, muss man deutlich sein. Wichtig sind also: Klarheit und gutes Design. Weniger ist oft mehr!
Emotionalität spricht an! Texte müssen auf einen Blick zu erfassen sein – ist die Aussage auf einem Plakat zu lang, wird sie nicht gelesen.

Für Clevere:
Im Internet gibt es kostenlose Gestaltungsvorlagen zum Download. Außerdem findet ihr dort auch viele weitere Tipps für das Erstellen von Großflächenplakaten.

Zeitlicher Ablauf

Start: 15.9.2020
Einsendeschluss: 12.3.2021
Veröffentlichung der Beiträge: 15.3.2021
Publikumsvoting: 15.3.2021 – 1.4.2021
Bekanntgabe der Gewinnerinnen und Gewinner: 19.4.2021
Siegerehrung & Preisverleihung: 25.6.2021 in Köln

Preisverleihung

Die Siegerehrung und die Übergabe der Preise finden am 25. Juni 2021 in der Jugendherberge Köln/Deutz statt.

Bewertung der Plakate

Im ersten Schritt sichtet die Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW als Veranstalterin alle eingereichten Plakate und überprüft sie auf sexistische, rassistische und homophobe Inhalte. Plakate mit solchen Inhalten werden nicht zum Wettbewerb zugelassen.

Jurypreise

Im zweiten Schritt bewertet die achtköpfige Fachjury die eingereichten Plakate.
Die Veranstalterin behält sich vor, einzelne Jurymitglieder bei Verhinderung kurzfristig durch andere geeignete Personen zu ersetzen.
Das Urteil der Jury ist nicht anfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Jury bewertet die Arbeiten nach folgenden Kriterien:

  • Aussagekraft bzw. Botschaft des Plakats: Ist die zielgruppenspezifische Ansprache zu den Risiken der Glücksspielteilnahme gelungen?
  • Kreativität: Mit welchen künstlerischen Mitteln wurde das Thema umgesetzt?
  • Handwerkliche Umsetzung des Plakats

Publikumspreise

Unabhängig von den Jurypreisen werden Publikumspreise vergeben.

Publikumsvoting

Alle Klassen und alle SV-Teams, die einen Beitrag einreichen, sind aufgefordert, die Plakatentwürfe der Mitbewerberinnen und Mitwerber zu bewerten. Dafür erhalten sie nach Abschluss der Einreichungsfrist (12.3.2021) einen Bewertungsbogen per E-Mail. Diesen Bogen müssen sie zwischen dem 15.3.2021 (nach Freischaltung der Plakate auf www.gluexxit.de/wettbewerb) und dem 1.4.2021 an die Landeskoordinierung Glücksspielsucht NRW zurücksenden.

Erst nach Eingang des Bewertungsbogens wird der eigene Entwurf für die Jurybewertung zugelassen.

Anmeldung

Plakat hochladen und los geht’s! Mit der Anmeldung stimmt ihr den Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs zu. Die Teilnahme ist kostenlos.

Veröffentlichungen

Wo sind die Plakate zu sehen?

Alle Plakate, die den Kriterien des Wettbewerbs entsprechen, werden auf www.gluexxit.de und sozialen Medien wie Facebook, Instagram, Twitter veröffentlicht. Über die Veröffentlichung auf den o. g. Kanälen entscheidet die Veranstalterin des Wettbewerbs.

Darüber hinaus werden alle Plakate der Gewinnerinnen und Gewinner in der jeweiligen Stadt auf Großflächen plakatiert. Die Zahl der Veröffentlichungen hängt von der Platzierung ab. Die Veranstalterin des Wettbewerbs bemüht sich um attraktive Standorte in den Städten.

Mit der Einreichung und der damit verbundenen Bestätigung der Teilnahmebedingungen erklären sich die Teilnehmenden damit einverstanden, dass ihr Plakat veröffentlicht wird.

Urheberrecht und Datenschutz

Wir nehmen den Datenschutz ernst. Daher diese Hinweise bitte unbedingt lesen!

Die Plakate müssen von den Schülerteams selbst erstellt werden. Mit dem Einreichen der Plakate bestätigen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass Rechte Dritter – insbesondere Urheberrechte, Leistungsschutzrechte und Rechte am eigenen Bild – nicht verletzt sind. Die eingereichten Plakate dürfen die Persönlichkeitsrechte von Dritten nicht verletzen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen die Veranstalterin von sämtlichen Ansprüchen Dritter aufgrund einer Rechtsverletzung frei.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer übertragen der Veranstalterin mit dem Einreichen des Plakats das zeitlich und örtlich unbegrenzte Nutzungsrecht an den Plakaten für sämtliche Nutzungsarten (Vervielfältigungen als Druck, öffentliche Zugänglichmachung, öffentliche Präsentation, Ausstellungsrecht) sowie künftig noch bekannt werdende Nutzungsarten. Eingeschlossen ist das für die Nutzung erforderliche Bearbeitungsrecht.

Die Veranstalterin ist berechtigt, die Plakate auf ihrer Internetseite einzustellen und darüber hinaus für ihre Öffentlichkeits- und Präventionsarbeit zu verwenden. Die Einräumung der oben bezeichneten Nutzungsrechte erfolgt vergütungsfrei.

Minderjährige Teilnehmerinnen und Teilnehmer benötigen zur Übertragung der Nutzungsrechte und der Erlaubnis zur Veröffentlichung des Plakats der Einwilligung ihres/ihrer gesetzlichen Vertreters/Vertreterin.

Alle uns im Zusammenhang mit dem Plakatwettbewerb mitgeteilten personenbezogenen Daten werden ausschließlich für Zwecke der Durchführung des Wettbewerbs genutzt. Für diesen Zweck werden sie im erforderlichen Umfang elektronisch gespeichert. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Mit der Zustimmung zu den Teilnahmebedingungen willigen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der Daten zu dem oben genannten Zweck (Durchführung des Wettbewerbs) ein. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden – in diesem Fall werden der Beitrag und die dazugehörigen personenbezogenen Daten gelöscht.

Im Übrigen verweisen wir auf unsere Erklärung zum Datenschutz.

Preise

Es gibt insgesamt zehn Jury- und Publikumspreise. Beide Kategorien enthalten Geldpreise für die Klassenkasse bzw. die Kasse der SV und Plakatveröffentlichungen in eurer Stadt. Die Plakatierung erfolgt im Sommer 2021.

Jurypreise

Die Plakate werden von Expertinnen und Experten aus Prävention, Verwaltung, Wissenschaft sowie künstlerischer Gestaltung gesichtet und bewertet.

Jurypreise:
1. Preis 1.000 Euro + bis zu 10 Plakate in der Stadt
2. Preis 800 Euro + bis zu 8 Plakate in der Stadt
3. Preis 600 Euro + bis zu 6 Plakate in der Stadt
4. Preis 400 Euro + bis zu 4 Plakate in der Stadt
5. Preis 200 Euro + bis zu 2 Plakate in der Stadt

Publikumspreise

Die Publikumspreise ergeben sich aus der Bewertung aller Teilnehmenden des Wettbewerbs. Es gewinnen die Plakate, die die meisten Punkte von ihren Mitbewerberinnen und Mitbewerbern erhalten.

Publikumspreise:
1. Preis 1.000 Euro + bis zu 10 Plakate in der Stadt
2. Preis 800 Euro + bis zu 8 Plakate in der Stadt
3. Preis 600 Euro + bis zu 6 Plakate in der Stadt
4. Preis 400 Euro + bis zu 4 Plakate in der Stadt
5. Preis 200 Euro + bis zu 2 Plakate in der Stadt

Bekanntgabe der Gewinnerinnen und Gewinner
Die Gewinnerinnen und Gewinner der Jury- und Publikumspreise werden am 19.4.2021 auf der Internetseite www.gluexxit.de ohne Nennung der Platzierung bekanntgegeben.

Die Mitglieder der Jury

Jürgen Escher

Fotograf
www.juergenescher.de

Jürgen Escher, geboren 1953 in Herford, 1968–1971 Lehre als Schaufenstergestalter, 1975–1977 Fachoberschule mit Fachabitur, studierte von 1977 bis 1983 Fotografie an der Fachhochschule in Bielefeld; 1983 Diplom bei Prof. Jörg Boström. Seit 1983 ist er als freier Fotojournalist für verschiedene Hilfsorganisationen, Verlage und Redaktionen weltweit tätig. Von 1987 bis 1992 hatte er einen Lehrauftrag für Fotojournalismus an der Bielefelder Fachhochschule. Im Jahr 1989 wurde er in die Deutsche Fotografische Akademie (DFA) berufen. 2003, 2007 und 2011 erhielt er Stipendien vom Kulturwerk der VG Bild-Kunst. Jürgen Escher ist Autor diverser Buchpublikationen. Seine Fotoarbeiten sind in vielen Einzel- und Sammelausstellungen im In- und Ausland zu sehen.

Christa Großmann

Lehrerin, Vorsitzende des Vereins freiwillige Suchthilfe Bielefeld
www.verein-fsbi.de

Christa Großmann, geboren 1952, studierte an der Pädagogischen Hochschule Dortmund und arbeitete 40 Jahre als Hauptschullehrerin. Neben ihren Fächern Sport und Deutsch unterrichtete sie Kunst und Theater. Ihr Motto war immer: Eine Stunde, in der nicht gelacht wurde, ist eine verlorene Stunde. Nach einer Alkoholtherapie 2005 engagierte sie sich in der freiwilligen Suchthilfe Bielefeld und ist dort seit 2012 Vereinsvorsitzende. Neben ihren zahlreichen Aktivitäten im Suchtbereich ist Christa Großmann in der Böllhoff Stiftung als Patin für unbegleitete Flüchtlinge tätig. Dem Programm „Hand in Hand“ gehört sie inzwischen als pädagogische Beraterin an.

Dipl. Psych. Dr. Tobias Hayer

Universität Bremen, Institut für Psychologie und Kognitionsforschung
www.tobha.de

Tobias Hayer, geboren 1974 in Bremen, hat Psychologie studiert und arbeitet seit 2001 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bremen. Seine Forschungsinteressen beziehen sich im Kern auf die verschiedenartigen Aspekte von Glücksspielen im Allgemeinen und das Phänomen der Glücksspielsucht im Besonderen. Das Thema seiner Doktorarbeit lautet „Jugendliche und glücksspielbezogene Probleme“. Tobias Hayer ist bekennender Fan von Werder Bremen.

Marcus Langer

Dipl.-Designer
www.extrembeweglich.de

Marcus Langer, geboren 1962, studierte visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Illustration. Er arbeitet seit 1988 als Illustrator, Grafik-Designer und Konzeptioner. Kunden sind u. a. Redaktionen, Verlage, Werbeagenturen und Direktkunden. Seit 2012 ist er Geschäftsführer der Agentur extrem beweglich und dort zuständig für Konzeptentwicklung, Design und Werbung. Für die Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht gestaltete er diverse Publikationen. Für die Altstadt Bielefeld hat Marcus Langer das neue Corporate Design entwickelt, das seither Events, Werbung und die Öffentlichkeitsarbeit begleitet. Hat viel Spaß bei der Arbeit und arbeitet gern mit offenen Menschen zusammen, um neue Ideen umzusetzen.

Rita Lauck

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen
www.mags.nrw.de

Rita Lauck ist stellvertretende Leiterin des Referats Prävention, Sucht, HIV/AIDS des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Düsseldorf. Seit dem Jahr 2000 unterstützt sie im Rahmen ihrer Aufgaben die Weiterentwicklung der Prävention und Hilfen für suchtgefährdete und suchtkranke Menschen. Die Prävention der Glücksspielsucht bildet dabei einen besonderen Schwerpunkt.

Ruth Ndouop-Kalajian

Dipl.-Pädagogin, Ginko Stiftung für Prävention
www.ginko-stiftung.de

Ruth Ndouop-Kalajian ist Diplom-Pädagogin und Online-Redakteurin. In der ginko Stiftung für Prävention arbeitet sie im Bereich der Landeskoordinierung Suchtvorbeugung NRW in verschiedenen Projekten und Programmen. Die Entwicklung und Umsetzung neuer Methoden und Projekte, ob zu den Themen Alkohol und Rauchen, Cannabis oder exzessive Mediennutzung – aber auch Glücksspielsucht –, liegen ihr am Herzen. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ – das gilt ganz besonders für die Prävention und ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit.

Tina Umlauf

Dipl.-Fotodesignerin
www.tina-umlauf.de

Fotografie und Video sind ihr Beruf und ihre Passion. Teil dieser Passion ist, das Leben und die Welt bewusst wahrzunehmen und diese zu visualisieren, sie mit Herz und Auge zu sehen und durch Bilder festzuhalten. Mit lebendigen Reportagen, schönen Detailaufnahmen und außergewöhnlichen Porträts bleibt ihre Fotografie nicht nur Abbild, sondern wird zum künstlerischen Ausdruck und zum Mittel der Kommunikation. Die Abwechslung, die dieser Beruf mit sich bringt, erfreut sie immer wieder aufs Neue. Durch ihre Lust an der kreativen Bildsprache in Kombination mit ihrem Fachwissen lassen sich Visionen realisieren. Von 2004 bis 2009 studierte Tina Umlauf Kommunikationsdesign, Fachrichtung Fotodesign, an der Fachhochschule Dortmund. Seit 2009 ist sie selbstständige Fotodesignerin; seit 2010 arbeitet sie als Dozentin an der Volkshochschule Essen.

Mathias Wiese

Betriebswirt
www.youtube.com/watch?v=eksZzsf1mrE

Mathias Bruno Wiese, geboren 1983 in Grevenbroich, studierter Betriebswirt mit diversen Positionen in der Wirtschaft. Betroffener seit 2011, spielfrei seit 2018. Ehrenamtliche Tätigkeiten als Fußballtrainer und in der Präventionsarbeit im Bereich Glücksspiel. Anstehende Ausbildung zum Gruppenleiter für Selbsthilfegruppen „Glücksspiel“. Veröffentlichung verschiedener Videos und Interviews im Funk, Fernsehen und Printbereich sowie Dreh eigener Videos im „Tagebuchformat“ zu den Themen Glücksspiel & Depressionen und dem Umgang mit täglichen Herausforderungen. Sein Ziel ist, die Präventionsarbeit weiter zu fokussieren und dort beruflich Fuß zu fassen.  

Hilfeangebote

Du kennst jemanden, der zu viel zockt, und möchtest ihm helfen? Oder du hast vielleicht selbst ein Problem damit und möchtest damit aufhören? Es gibt Wege, sich Unterstützung zu holen.

Schreib an unsere Onlineberatung:

Oder ruf unsere Infoline an:
deutschsprachig 0800 0 77 66 11
türkischsprachig 0800 32 64 763

Hier findest du Adressen von spezialisierten Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Kliniken:
www.gluecksspielsucht-nrw.de